Monthly Archives: Juli 2008

Abfahrt

Heute morgen hieß es dann ersteinmal früh aufstehen und schnell in den Tag starten. Auf das inzwischen traditionsreiche Frühstück im Appartement haben wir verzichtet und zugesehen, dass wir unser Gepäck schnell fertig bekommen und auch schnell aufgeben. Dafür wurde eben noch schnell die Fähre umgebucht von 13.30 Uhr auf 11.30 Uhr und dann ging es los ins “het`tan” zum Frühstücksbuffet. Sehr lecker und sehr lustig. Das Personal hat eine sehr angenehm scherzende Art, bei der man sofort denkt, dass man dort nicht zum ersten mal is(s)t, sondern bereits das X-te Mal dort zu Gast ist.
Nach einem ausgiebigen Frühstück hieß es dann die Rucksäcke aus dem Hotel holen und auf zum Bahnhof.
Nach der Bahnfahrt über die Insel auf die Fähre und die Überfahrt im Wind stehen und  genießen.

Dabei gab es  dann kurz vor demFestland auch noch eine Robbe auf einer Sandbank zu sehen

und ein nettes kleines Fischerboot.

Dann gab es noch einen großen Kampf um die Koffer, da diese nicht für alle Leute mit der gleichen Fähre kamen, sondern nacheinander und zudem auch noch in einzelnen Etappen zur Ausgabe gebracht worden. Was für ein Kampf. Man könnte meinen, dass die Leute nie wieder  an ihren Koffer kommen, wenn nicht sofort….

Nachdem wir unsere Koffer dann hatten wurde das Auto beladen und los gings, zurück Richtung Dortmund. 

nochmal Strand

Gestern Abend haben wir dann nochmal den Strand aufgesucht, wo sogar noch richtig viel los war. Unsere ’45’ war natürlich besetzt, aber es gab ja noch genug freie Strandkörbe. Also einen Platz gesucht neben wild pubertierenden Teenies und gemeinsam

den sehr, sehr schönen Sonnenuntergang genossen.

Morgens hieß es dann nach etwas längeren Ausschlafen und einem leckeren Frühstück noch einmal Strand. Also die Sachen eingepackt und losgestiefelt. Am Strand angekommen haben wir das Niedrigwasser erst einmal zu einem Spaziergang auf der Sandbank genutzt.  Die sind wirklich riesig und dort lassen sich prima Muscheln suchen.

Danach den Strandkorb wieder besetzt und gemütlich gelesen und Menschen und Kinder beobachtet. Als gegen Mittag dann ein ordentlicher Regen einsetzte hieß es für uns zurück zum Appartement. Dort ging dann das packen los. Alles in die Taschen, Ruksäcke und Tüten gepackt und den Gepäcktransport nach Benser Siel organisiert, so dass das Gepäck nicht zum Bahnhof auf Langeoog geschleppt werden musste.

Danach ging es nochmal nach draussen zu einem kleinen Spaziergang durch die Gemeinde und danach noch was Essen.

Wir saßen an diesem letzten Abend noch ziemlich lange draussen und haben den Abend genossen. Für Madame gab es noch ein leckeres Eis und dann ging es zur letzen Nachtruhe im Appartement.

Sonnenuntergang Langeoog

[embed_code] Am Langeooger Strand

Möwen auf Langeoog

[embed_code] MClick to add a description…öwen im Langeooger Naturschutz

Langeoog Hafen

[embed_code] Hafen Langeoog

Strand(korb)wahnsinn

Heute hieß es: “Ab an den Strand”. Also wurde früh aufgestanden, Gefrühstückt, Verpflegung fertig gemacht und dann ging es auch schon los. Unterwegs hat Madame noch eine Luftmatratze erstanden.

Schnell hatten wir unsere ’45’ in ‘E’ gefunden.

Also erstmal trockengewischt und ausgerichtet und dann rein in den Strandkorb. Naja, ich war auch ganz schnell wieder draussen, da ich dann doch mal zum Wasser wollte. Da aber gerade noch Niedrigwasser war, war es leider etwas schlammig und man konnte nicht besonders gut durchkommen. Nachdem die Füße erst wieder aus dem Schlick und dann von selbigen befreit waren, ging es wieder zurück in unsere ’45’.

Dann die Luftmatratze aufgeblasen und auf mehr Meer gewartet. Kam auch, aber langsam. Macht aber nix, wir haben ja Zeit.

Also lesen. Freaconomics ist auch fast auf und hat gerade gegen Ende nochmal richtig Fahrt aufgenommen. Mit etwas Glück kann ich mich morgen dann Clockwork Orange zuwenden.

Plötzlich passierte es allerdings. Da stand doch jemand vor uns und hielt uns eine Mietbescheinigung für unsere ’45’ vor die Nase. Was war passiert? Er hätte den Strandkorb eben gemietet. Wie Lucky Luke sein Colt, schnellte auch unsere Mietbescheinigung hervor…versehen mit dem Hinweis, dass wir den Strandkorb gestern schon gemietet haben…und auch für morgen direkt mit.

In Erwartung eines Strandkorbkrieges ging der Puls langsam nach oben. Aber der ‘Herausforderer’ kniff und wollte sich sein Geld wieder holen. Später hat er einen anderen Strandkorb bekommen und war dann auch glücklich.

Die ’45’ blieb also unser.

Nach diesem Zwischenfall und etwas mehr Meer gingen wir dann auch mal rein, in das kühle (ohja….das war es wirklich) Nass. Aber Spaß hats gemacht, mal wieder im Meer zu schwimmen.

Danach hieß es warten, die Verpflegung ihrem Zweck zuführen und lesen. Warten? Worauf? Auf noch mehr Meer…und auf Wellen. Leider war zumindest das mit den Wellen ein vergebliches Warten. Naja, also ohne Wellen nochmal rein und dann langsam nach Hause.

Nach der Dusche werden wir gleich mal etwas Essen gehen und anschliessend noch einmal den Strand, vielleicht sogar ‘unsere 45′ aufsuchen.

Robben

Heute begann der Tag ausgesprochen ruhig. Nach dem Frühstück war erstmal ausruhen angesagt. Also noch etwas lesen auf dem Balkon und vor sich hin dösen.
Mittags wurden dann die Räder gesattelt mit den Zielen Meierei und Aussichtsplattform. Das bedeutete also, dass wir einmal über die Insel radeln würden. Allerdings ist A) die Insel ja nicht ganz so groß, und Zweites) alles schön flach. Also ging es auch schon los.
Vorher noch einmal an den Strand, um für die nächsten zwei Tage einen Strandkorb zu mieten. Erste Vermietstation: “Alles weg”. Zweite Vermietstation, erstes Fenster “Alles weg, vielleicht hat der Kollege noch was in ‘E’.”
Also nach nebenan. Madame stand schon kurz vor dem Nervenzusammenbruch, aus Sorge, dass ihr heßersehnter Strandkorb von anderen Touristen belegt ist. Aber der Kollege hatte noch was in ‘E’. Die Nummer 45. Für zwei Tage. Super.
Das war also auch erledigt, so dass wir nun zur eigentlichen Unternehmung aufbrechen konnten. Also los mit dem Fahrrad aus dem Ort raus, immer dem einzigen Weg folgen. Vorbei an interessanten Rindviechern

und einer unglaublich großen Gruppe von pubertierenden Jugendlichen.
Erster Stop war dann am Vogelwärterhäuschen.

Dort gab es zum einen die Möglichkeit ein paar Bilder von der Insel zu machen und natürlich auch von den Unmengen an Möwen, die sich dort im umweltgeschützten Bereich aufhielten.

Und auch auf Langeoog kann man der eigenen Herkunft nicht entfliehen. [Bild]

Nach diesem Stop ging es weiter, an der  Meierei vorbei erstmal zum Ende der Insel und der Aussichtsplattform. Ganz am Ende der Insel bietet Langeoog nochmal völlig andere Bilder der Landschaft, als in all den anderen Bereichen.

Nach dem Abstellen der Fahrräder noch ein kleines Stück über den Strand und durchs Wasser und schon war die Aussichtsplattform erreicht.
Von dort hatte man einen wunderbaren Blick auf die Sandbänke. Und dort gab es tatsächlich Robben zu sehen. Richtig niedlich die kleinen Heuler. Leider sind sie auf dem Fotos nicht zu erkennen.
Nach ein wenig Robbengucken ging der Weg zurück los. Bis zu Meierei und dort bei einem kühlen Getränk und Kuchen kurz eingekehrt. Was das besondere an der Meierei ist, ist mir allerdings verschlossen geblieben.
Nach dem Kuchen ging es dann mit dem Rad weiter und relativ zügig in den Ort zurück. Dort wurde erstmal der Fischhändler aufgesucht und ein wenig Räucherfisch (Pfeffermakrele und Knurrhahn) und ein Brathamster gekauft. Das Abendessen.
Eben noch die Räder zurückgegeben und einige Kleinigkeiten “Bi Schmidt’s ingekoopt” und dann wieder das Appartement aufgesucht.

Der geräucherte Fisch war richtig gut. Lecker mit ein wenig Weißbrot.
Danach heiß es relaxen. So eine Fahrradsattel ist manchmal nicht so sehr den Sitzmöglichkeiten im Anschluß zuträglich. Uns taten die Hintern weh. Naja, wenn man erst mal bequem lag, dann konnte man es aushalten. Erfrischungen bereitgestellt und Bücher raus.
Ich kann auch Wolf Sernos ‘Hexenkammer’ nur empfehlen.

Wattwandern

Heute war für 9.45 Uhr eine Wattwanderung angesetzt. Also hieß es früh aufzustehen. Also raus aus den Federn, ab ins Bad, runter zum Bäcker, frühstücken, Fahrräder leihen und los gings.

Mit dem Fahrrad zum Startpunkt, Schuhe aus (ich, Madame bevorzugte Gummistiefel) und auf zur Begrüßung durch den Wattwanderführer Uwe.

Wattwanderführer Uwe war ne lustige Haut und stellte zu Beginn erstmal in Pose, so dass man ihn auch fotografieren konnte.

Nach der Begrüßung ging es dann los. Über die Dünen und durch die Salzwiesen ging es immer weiter zum Watt.

Wattwanderführer Uwe hat zwischendrin immer wieder Erklärungen zu den unterschiedlichsten Themen abgegeben…was sind Dünen, was sind Salzwiesen, was ist Ebbe, was ist Flut, was ist ein Deich und warum gab es in den letzten 600 Jahren auf der Insel ohne Deich keine Toten, während auch dem Festland mit Deich tausende ersoffen sind…

Unter anderem kristallisierten sich dabei sein Lieblingsthema raus….SCHEISSE!

Schön lässt sich das in einem Zitat von Wattwanderführer Uwe selbst festmachen: “Ich hab schöne Scheiße gefunden.”

Mittels seiner Erzählungen über Scheiße hat Uwe zum einen das Watt beschrieben und zum andern den Lebenskreislauf dort deutlich gemacht. Es war also keine persönliche Leidenschaft, sondern eher ein Aufhänger für die Erklärungen.

Ein besonderes Erlebnis war dabei die Rückkehr zum Festland, bei der man vom zurückfliessenden Wasser begleitet wurde.

Auf jeden Fall hat es viel Spaß gemacht und wir haben einiges gelernt. Vielen Dank dafür an Wattwanderführer Uwe.

Hier noch einige Impressionen der Wattwanderung:

Im Anschluss an die Wattwanderung ging es dann nach Hause zum Duschen und aufwärmen. Anschließend einen kleinen Mittagsschlaf und dann mit dem Fahrrad auf zum Hafen. Vorher jedoch noch ein schneller Stop in der Buchhandlung, da der Lesestoff auszugehen drohte. Erstanden habe ich  Charlotte Roches ‘Feuchtgebiete‘,  Wolf Sernos ‘Hexenkammer’ und  ‘Clockwork Orange’ von Anthony Burgess.

Am Hafen nur kurz die Atmossphäre genossen und dann durstig und hungrig in die ‘Kajüte’ eingekehrt. Fisch für Madame und Lendchen mit Zwiebeln für mich. Für uns beide gab es großartige Bratkartoffelen dazu. Ein super Essen. Richtig, richtig lecker.

Danach nach Hause. Für mich hieß es ein wenig chillen und den neuen Lesestoff in Angriff nehmen. Madame räumte erst einmal ein wenig auf und besuchte dann noch den katholischen Gottesdienst auf der Insel. War wohl sehr gut, inlusive der Sengnung einer Muschelkette, die den Weg nach Santiago de Chile auf dem Jacobsweg bewältigen sollte und dabei wohl eine Begleitung für den Wanderer darstellen sollte.

Jetzt gibt es noch ein wenig Bier von der Insel und es wird sich meinerseits nochmal dem mitgebrachten Lesestoff zugewandt. ‘Freaconomics’ – interessantes Buch, aber nicht ganz zum Hirn ausschalten gemacht. Dagegen sehr für das Ausschalten gemacht ist ‘Feuchtgebiete’ von Charlotte Roche. Schönes Buch. Allerdings habe ich etwas anderes erwartet. Die Aufregung, die um dieses Buch gemacht wurde, scheint mir im Nachhinein noch viel künstlicher, als zu dem Zeitpunkt, als sie gemacht wurde. Nichtsdestotrotz ein schönes Buch.

Shietwetter,…

…wie der Norddeutsche so sagt. Seit gestern abend regnet es immer wieder. Und das mit dem Fisch im Appartement ist gestern auch nach hinten losgegangen. Dummerweise hatte die Fischbraterei schon zu. Blöd, wenn man zu spät kommt. Naja, dann gab es eben Fisch im Restaurant. Scholle “Büsumer Art” für den Herren, Bratfisch mit Zwiebelringen und Kroketten für die Dame.Als zu dem Regen gestern auch noch einiges an Wind kam, habe ich mich spontan zu einem späten Gang an den Strand entschlossen. Der Frau war es leider zu kalt, so dass ich mich alleine auf den Weg gemacht habe. Es war schon faszinierend sich am Abend die stürmische See (dummerweise bei nahendem Niedrigwasser, so dass es nicht so spektakulär aussah, wie bei Hochwasser) und den fliegenden Sand am Strand anzuschauen.

Die Natur ist schon etwas ziemlich spektakuläres. Es war einfach ein faszinierendes Schauspiel, die Wellen, der pfeifenden und an einem ziehende Wind, der fliegende Sand. Superschön. Nach dem nächtlichen Strandbesuch ging es dann wieder in unser Appartement zurück und dort klang bei Buch und Hörbuch der Abend aus. Heute morgen gab es dann ein leckeres Frühstück im Appartement, Kartenkauf für die Wattwanderung und die Erfahrung, dass es im Foyer ein W-Lan gibt. Also werden diese Einträge wohl im Laufe des Tages ihren Weg online finden….geplant ist nun noch ein Besuch im Erlebnisbad. Das Wetter lädt dazu einfach ein. Davon später mehr.

Insel kennenlernen

Gestern nachmittag führte unser Weg uns zum Strand und einem kleinen Spaziergang mit nassen Füßen im Wasser.

Ich hatte das Gefühl, sich das Wasser gerade Richtung Meer hinaus zur Ebbe verabschiedete. Das war etwas Schade, da ich ja Wellen mag.

Anschliessend an den Strandspaziergang sind wir noch ein wenig unser Örtchen erkunden gegangen und verschiedene Geschäfte abgeklappert. Meine Süße hat eine Namestasse mit diesem typisch Norddeutschen Muster erstanden und ich habe den kleinen Kramladen mit viel Unsinn entdeckt. Vor allem die  Airsoft Guns haben aus seltsamen Gründen mein Interesse geweckt. Ich kann es nicht wirklich verstehen, da ich kein Freund von Waffen oder Gewalt bin. Aber vielleicht haben Sie es mir im Sinne von Spielzeug angetan? Naja, gestern entdeckt und heute zugeschlagen. Liegt ab nun wahrscheinlich im Schrank rum. Bei der zweiten Anschaffung dieser Art, die ich mir vor ca. einem Jahr zugelegt habe, war das zumindest so.

Im Anschluss an den kleinen Gang durch die Gemeinde und die Geschäfte haben wir uns kurz frischgemacht, Madame hat ihre Verwandschaft angerufen und im Anschluss daran gingen wir dann was essen. Leckere Pizza. Fisch gibts heute.

Nachdem gestern nach dem Essen und ein wenig lesen ziemlich schnell der Schlaf kam (4 Uhr…hab ich dazu schon was gesagt?) ging das Aufstehen heute ziemlich gut von der Hand.

Es gab ein schönes Frühstück auf dem Balkon unseres Appartementes. Leckeren Kaffee, Brötchen, Friesenkäse und Sanddornmarmelade. Hmmm…

Nach dem Frühstück gab es einen schönen Gang zum Strand. Dann lange, lange am Strand entlang bis wir endlich eine Stelle für unsere Strandmatten hatten, die wir auf dem Weg zum Strand noch schnell besorgt hatten. Leider war es etwas windig.

Eigentlich ist das sehr schön, führte aber dazu, dass man ziemlich zügig von Gischt feucht wurde und die Matten ziemlich das machten, was sie wollten.

Also wieder zusammenpacken, Hose aus…und am Strand entlang durchs Wasser.

Immer tiefer rein…wobei die Flut mir dabei entgegenkam.

Dann über die Dünen

und durch den gesamten Ort zum Heimatmuseum, welches Gleichzeitigkeit das Standesamt ist. Leider war es geschlossen. Also werden wir es demnächst nochmal besuchen.

Also wieder nach Hause, Kuchen mitgenommen und lecker gegessen. Dann ein wenig lesen und relaxen….und schlafen.

Nach dem Aufstehen hat die Frau Essen und Getränke gekauft und ich das Appartement aufgeräumt und Geschirrgespült…Schade, dass  Candy nicht mit hierher kommen konnte.

Jetzt ist meine Süße unter der hauseigenen Sonnenbank und im hauseigenen Solarium. Sie hat auch entdeckt, dass es hier wohl irgendwo einen W-Lan-Zugang gibt und man an der Rezeption den Zugang bekommen kann. Dummerweise ist die Rezeption nun nicht mehr besetzt. Aber morgen werden wir wohl noch was erfahren und hoffentlich gehen dann die ersten beiden Beiträge online.

Heute abend gibts ein leckeres norddeutsches Bier, Fisch und Salat im Appartement. Im Anschluss werden wir wohl nochmal ausgehen und uns das Nachtleben (oder das Abendleben) in Langeoog ansehen. Mal sehen, ob es uns was bieten kann.