Posts By: endorphenium

gehört: Cut Spencer & QRS – Echte Frühlingsgefühle (Sunday Joint) by Blogrebellen

„Ich trolle doch nur“ ist die digitale Variante der feigen Ausrede „Ich meins doch nur ironisch“ by Vincent Neumann

Zeugs

(via: schlecky)

Experiment: Leben ohne Auto – Tag 11 – 11.04.2017

Ziemlich unspektakuläre Nicht-Nutzung des Autos. Es standen allerdings auch keine großartigen Wege an, die die Nutzung erforderlich gemacht hätten. Kind endorphenium in die Kita bringen und wieder abholen klappt völlig problemlos mit dem Fahrrad.

Frau endorphenium hat allerdings festgestellt, dass der Kontakt mit Autofahrern hin und wieder doch unangenehm ist. Heute wurde sie direkt zweimal geschnitten und konnte meine Schimpftiraden gegenüber Autofahrern in diesen Situationen nun auch verstehen. 😉

Experiment: Leben ohne Auto – Tag 7 -10, 07.04.2017 – 10.04.2017

Die letzten Tage waren völlig unproblematisch in der Frage der Autonutzung. Wir haben einen kleinen Kurztrip nach Berlin unternommen und sind dort mit der Bahn hingefahren. Es bestand daher gar keine Möglichkeit ein Auto zu nutzen. Das hat es arg vereinfacht.

Wir sind auch lange Strecken in der Regel sonst mit dem Auto gefahren. Aber die Entscheidung für die Bahn war goldrichtig. Wir konnten auf der Hinfahrt im ICE im Kleinkindabteil fahren und dort sehr entspannt durchfahren. Kind endorphenium hat das ganze viel Spaß gemacht und er konnte dort auch gut spielen und toben.

Auf der Rückfahrt sind wir im IC unterwegs gewesen und das im Großraumabteil. Allerdings waren dort auch einige Kinder unterwegs, so dass Kind endorphenium schnell neue Kontakte hatte und spielen konnte. Auch diese Fahrt war gut zu bewältigen.

Uns schien es deutlich entspannter zu sein, als im Auto. Kind endorphenium konnte spielen und sich bewegen, wir konnten uns als Erwachsene mit ihm beschäftigen und waren nicht darauf angewiesen, dass sich einer nur auf das Fahren konzentrieren muss.

links vom 09.04.2017

gesehen: „Natürlich würde ich Hund essen“ (Misha Verollet, live beim Poetry Slam Stuttgart)

Misha aka @misharrrgh live in der Vorrunde des Rosenau Poetry Slams in Stuttgart am 7. Februar 2016 mit dem Text „Natürlich würde ich Hund essen“. (http://twitter.com/misharrrgh / http://ift.tt/2og1Obr)

Experiment: Leben ohne Auto – Tag 6, 06.04.2017

Heute war dann der große Tag des Autos…leider. Wir mussten das Experiment unterbrechen, um noch einiges zu erledigen.

Zum einen hatte Frau endorphenium einen Arzttermin, der aufgrund der Lage der Praxis und der Uhrzeit des Termins dann doch besser mit dem Auto angegangen wurde. Die Wartezeiten dieser Ärztin sind so berüchtigt, dass es im Zweifel mit der Bahn schwierig geworden wäre, Kind endorphenium abzuholen.

Dann kam hinzu, dass unser Hund einen Kurzurlaub bei der Schwiegermutter unternimmt. Da wir nach Berlin fahren und ihn dort nicht mitnehmen können, darf er sich bei der Schwiegermutter verwöhnen lassen. Allerdings konnte er leider nicht abgeholt werden, wie es eigentlich geplant war. Er musste gebracht werden und das sind dann eben doch 120km.

Hinzu kam dann noch der Erwerb eines gebrauchten Kinderanhängers für das Fahrrad nur 20km von den Schwiegereltern entfernt. Auch dazu war das Auto ein angebrachtes Helferlein.

Die Überlegungen dazu, ob die Nutzung des Autos hier vermeidbar war? In dem Moment nicht. Was wären die Alternativen? Hund abholen, Mietwagen, Zugfahrt…Versand des Anhängers…

In der Konsequenz handelt es sich bei den Gründen zur Nutzung nicht um Gründe, die den Besitz eines Autos rechtfertigen. Da waren Frau endorphenium und ich uns einig. Allerdings war die Nutzung hier hilfreich.

Die Konsequenz hier ist also, dass die Nutzung des Autos sinnvoll und hilfreich war, aber man dafür kein eigenes besitzen muss.

Experiment: Leben ohne Auto – Tag 5, 05.04.2017

Der fünfte Tag unseres Experiments ist ausgesprochen gut verlaufen und ohne Nutzung des Autos ausgekommen. Ich war mit dem Zug unterwegs nach Gießen und zurück.Insgesamt eine sehr entspannende Zugfahrt, auf der es möglich war etwas zu arbeiten, Podcasts zu hören und liegengebliebene Artikel zu lesen.

Frau endorphenium war mit dem Fahrrad unterwegs um das Kind abzuholen und auf dem Spielplatz. Zwar empfindet sie es zum Teil noch etwas anstrengend, wenn Sie mit dem Rad unterwegs ist, aber nicht in einem solchem Maße, dass es das Ausweichen auf das Auto legitimieren würde.

Deutlich wurde jedoch, dass es deutlich länger dauert, wenn man das Kind morgens mit der Bahn zur Kita bringt, als wenn man das Auto oder das Rad nimmt. Hier liegt der ÖPNV nicht besonders gut. Allerdings dennoch in einem Rahmen, in dem es machbar ist. In den Wintermonaten habe ich diesen Weg ebenso zurückgelegt, da ich bei Temperaturen um den Gefrierpunkt dann lieber nicht mit dem Kind auf dem Fahrrad fahren wollte.

links vom 05.04.2017