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This Week: Krankes Kind, Parkplatznot, Gartenmöbel, 1. Mai-Demo und Bahnfahrten

Kindererkältungen

Die Woche begann mit einem erkälteten Kind. Bereits vollständig angezogen und abfahrbereit zur Kita hustete er so gewaltig, dass wir uns spontan dazu entschlossen ihn zu Hause zu lassen. Das ging dann bis Mittwoch. Damit verbunden ist natürlich immer auch die besondere Herausforderungen alle anfallenden Dinge zu erledigen und sowas wie Erwerbsarbeit zu organisieren. Für uns wurde in dieser Woche die Frage nach einer alternativen Betreuungssituation relevant. Großeltern sind tatsächlich nur bedingt eine Option, da diese relativ weit weg wohnen und zumindest nicht morgens schnell einspringen können. Zudem sind sie zum Teil noch berufstätig oder gerade gesundheitlich nicht komplett auf der Höhe.

Parkplatznot

Das Modell der Wunschgroßeltern fanden wir spannend, das scheint in Dortmund aber an willigen Großeltern zu scheitern. Aktuell ist die Überlegung regelmäßiges Babysitting zu etablieren und auf diese Weise jemanden zu haben, zu dem unser Sohn dann bereits Vertrauen hat und relativ schnell ein einspringen möglich ist. Allerdings ist hier auch die Herausforderung jemanden zu finden, der spontan vormittags einspringen kann.
Unser Kiez ist ziemlich voll. Besonders, was Autos angeht. Davon gibt es dermaßen vielen, dass niemand weiß wohin damit. Daraus resultieren dann tatsächlich Situationen, in denen man kaum die Straße überqueren kann, mit dem Fahrrad dauert vor Autos fahren muss, weil die Straße durch das Parken zu eng ist oder sogar auf dem Gehweg sich am Auto vorbeiquetschen muss.

sehr schlecht geparktes auto

Da wird dann schon einmal auf dem Gehweg geparkt oder es werden Ampel so zugestellt, dass man die Straße eigentlich nicht mehr überqueren kann.

noch ein ziemlich schlecht geparktes auto

Innerhalb des Kiez hat sich eine Gruppe von Nachbarn zusammengefunde um sich irgendwie mit dem Problem zu beschäftigen. Die Ergebnisse sind da noch völlig unklar und auch das konkrete Vorgehen. Aber einen netten Abend in der Kneipe gab es schon einmal, an dem man sich gemeinsam aufregen konnte und mögliche Lösungen aber auch die Bandbreite individueller Probleme besprechen konnte, die mit schlecht geparkten Autos zusammenhängen.

Gartenmöbel

Es stehen nicht nur Autos an der Straße, sondern auch Gartenmöbel, die nun ein neues Zuhause haben.

gartenmöbel im garten

Passend zum guten Wetter und Sonnenschein am Sonntag sind wir nun Besitzer von vier Stühlen und einem Tisch, die im Gemeinschaftsgarten einen Platz gefunden haben. Gerade wenn wir mit dem Sohn nochmal nach draußen gehen, können wir Getränke und Snacks gut abstellen und uns hinsetzen, während er mit den Nachbarskindern den Spielplatz unsicher macht oder die Nachbarskinder beschäftigt. Die Möbel wurden dann auch direkt mit einem gemeinsamen Grillen eingeweiht.

Bahnfahrten

Mit der Bahn nach Düsseldorf. Das ging prima. Abgesehen davon, dass man im Dortmunder Hauptbahnhof nicht auf den Bahnsteig kommt, wenn man einen Kinderwagen dabei hat. Es gibt weder einen Aufzug, noch eine Rolltreppe. Vielleicht kann man Support von der Bahnhofsmission bekommen? Der Hund fuhr in seiner Box mit und das ging erstaunlich gut. Das könnte ein zukunftsfähiges Modell sein.

bahnfahrt

Nach einem sehr schönen Essen und Kaffeetrinken mit Freunden, einen gemeinsamen Spaziergang durch Düsseldorf und Spielplatzbesuch ging es dann am späten Nachmittag zurück.  Leider waren wir auf dem Rückweg mit 30 Minuten Verspätung konfrontiert. Also es waren erst 10 Minuten, dann 20 Minuten und die Überlegung einen anderen Zug zu nehmen. Da war der Bahnsteig allerdings so voll, weil wir wohl nicht die einzigen waren, die das erst einmal für eine sinnvolle Idee hielten, dass wir doch wieder warteten…inzwischen dann 30 Minuten. Im Zug selbst war es dann wieder sehr entspannt.

1. Mai-Demo

Dieses Jahr gab es ja wieder viele Veranstaltungen in Dortmund zum ersten Mai. Neben der Demo des DGB galt es sich den Nazis entgegen zu stellen und sie zu blockieren. Dazu gab es verschiedene Angebote, von der bürgerlichen Bratwurstdemo bis zur gelungenen Blockade der S-Bahn.

Die Entscheidung fiel für mich allerdings dieses Mal auf die Demo des DGB. Da ich mit dem Sohn unterwegs war, habe ich mich für das entspannteste Modell entschieden. Nach einem Demozug durch den Regen endete die Demo beim Familienfest im Westfalenpark. Eigentlich ist das eine schöne Veranstaltung für Familien. Man kann bei Essen, Bier und Ständen der Gewerkschaften auf der Wiese sitzen und einen schönen Nachmittag verbringen. Allerdings machte dieses Mal das Wetter für mich einen Strich durch diesen Plan. Nach der Demo gab es noch ein veganes Steakbrötchen und dann ging der Spaziergang nach Hause weiter.

An dieser Stelle sei all denen gedankt, die sich den Nazis in den Weg gestellt haben und sie erfolgreich verzögern konnten!!

Experiment: Leben ohne Auto – Tag 30 – 30.04.2017

Tag 30 unseres Experiments hielt dann noch eine ganz kurze und schnelle Autonutzung parat. Zwei Straßen weiter standen 4 Gartenstühle und ein Tisch zum verschenken an der Straße. Und da wir so etwas gerade suchten, bot es sich an zuzuschlagen. Und das habe ich dann schnell alleine gemacht, da Kind und Frau gerade Siesta hielten. 

Also schnell ins Auto, um zwei Ecken gefahren, Stühle in den Kofferraum, Tisch auf die Rückbank und ab nach Hause. Kein Szenario, dass ein eigenes Auto rechtfertigt, aber praktisch.

Und nun können wir den Sommer im Garten noch mehr genießen

Experiment: Leben ohne Auto – Tag 29 – 29.04.2017


Heute sind wir mit Kind und Hund nach Düsseldorf zu Freunden gefahren. Das war mit einigen Hindernissen verbunden, ließ sich aber machen. In Dortmund kommt man am Bahnhof leider nur mit Hilfe auf die Gleise. Es gibt einfach keine Aufzüge…

Im Zug lag der Hund in seiner Kiste und wir konnten angenehm die Bahnfahrt absolvieren. 

Auf der Rückfahrt hatte unser Zug dann leider 30 Minuten Verspätung. Das war nicht besonders erbaulich. Dementsprechend waren wir später wieder zuhause, als geplant. 

Experiment: Leben ohne Auto – Tag 23 – 23.04.2017

Heute waren wir meinen Vater besuchen. Mit dem Zug. Inklusive einer ärgerlichen Verspätung. Dank dieser waren wir dann eine Stunde länger unterwegs und hatten eine Stunde weniger Zeit für den Besuch.

Das Auto wurde dennoch abends noch einmal gebraucht, um den Hund von Freunden abzuholen, die sich um ihn gekümmert haben.

Die Heimfahrt hat dann ein typisches Problem des Autobesitzes in der Stadt deutlich gemacht. Es hat einfach 40 Minuten gedauert, bis ich einen Parkplatz hatte, von dem aus ich noch einmal knappe 10 Minuten nach Hause gelaufen bin…..

Experiment: Leben ohne Auto – Tag 22 – 22.04.2017

Heute habe ich das Auto genutzt, um mit Kind endorphenium zum Schwimmen nach Herne zu fahren. Tatsächlich ist die Copa Ca Backum schwer mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Die Alternative wäre hier eine Fahrt mit Car-Sharing Wagen gewesen. Das wäre eine Option gewesen, bei der das eigene Auto nicht notwendig gewesen wäre.
Frau endorphenium hat einen weiteren Weg zu einer Demoteilnahme mit dem Zug zurückgelegt. Das ging nicht ganz komplikationsfrei, aber es klappte doch erstaunlich gut.