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Und die Bilderstapel wachsen….

weil ich immer keine Bilder lösche!!

Ich habe eben die Hommage an das Fotografieren von Martin Gommel auf kwerfeldein.de gelesen und kann die beschriebene Zufriedenheit nach dem Fotografieren und Entwickeln nur teilen. Was mir allerdings schmerzlich bewusst wurde und in den letzten Tagen beim Blick auf meine Bilderbibliotheken deutlich wurde, ist dass es einen entscheidenden Unterschied beim fotografieren zwischen dem was Martin beschreibt und ich tue gibt. Und damit meine ich nicht, dass ich mich oft erst etwas später an das bearbeiten setze. Oft genügt es mir, wenn ich die Bilder erst einmal „im Kasten“ habe. Allerdings gehe ich inzwischen deutlich zeitnaher an die Bilder. Nein, worum ich Martin beneide ist:

In höchster Aufmerksamkeit huschen meine Augen über die Bilder. Die meisten verwerfe ich, nur ein paar schaffen es bis zum Ende

Ich scanne oftmals oberflächlich und entwickele zwar auch nur einen kleinen Teil, aber der Rest wird nicht ver- oder besser weggeworfen. Ich stelle immer wieder fest, dass ich dann zum Beispiel 10 Bilder eines Motivs mit unterschiedlichen Belichtungen habe. Und alle 10 sind weiterhin in meiner Bibliothek. Nicht nur, dass sie Speicherplatz belegen. Nein, sie gehen mir dabei auch auf den Nerv. Andererseits habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich aus genau solchen Bildern dann später hin und wieder eines aussuche und für gut befinde. Festestelle, dass man damit doch noch was machen kann. Und auch noch was daraus mache.

Hinzu kommen Partybilder von Feiern, die man sich zwar immer mal wieder gerne ansieht, die ich aber eigentlich auch nicht in der Bibliothek haben will.

Dies alles wurde mir bei dem einen Satz von Martin bewusst. Und nun muss ich mir eine Lösung dafür überlegen. Vielleicht hat jemand eine Idee oder einen Workaround und verrät sein Vorgehen? Ich werde mich wohl erst einmal mit Löschen von überflüssigem Ballast beschäftigen, sobald ich dazu Zeit finde. Und vielleicht bietet sich für die Differenzierung von JPGs und Partybildern einfach die Verschlagwortung an?

http://kwerfeldein.de/index.php/2012/03/21/hommage-an-das-fotografieren/

Lernfortschritte

Manuell belichten

In letzter Zeit habe ich deutlich zu wenig fotografiert. Nicht, dass ich keine Lust gehabt hätte. Aber die Lust war nicht groß genug. Ich hatte keine Motivideen, die mich so richtig vom Hocker rissen, die ich umsetzen wollte. Und dann das Wetter…regnerisch, dunkel, kalt…all das hat mich immer wieder zu Hause bleiben lassen.

Heute war es dann mal wieder so weit. Nachdem ich mich endlich wieder einmal in Ruhe mit dem Thema Fotografie auseinandersetzen konnte. Ich habe gestern das eBook „Manuell belichten mit der Digitalkamera“ von Sam Jost gelesen habe. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Vor allen Dingen, dass Sam darin die wesentlichen Elemente der Belichtung sehr einfach aber zusammenhängend erklärt. Man versteht, wie Blende, ISO und Belichtungszeit zusammenhängen und kann anhand der Bilder im Buch sehr gut nachvollziehen, welche Auswirkung welches Element hat. Insbesondere das „Ratespiel“ am Ende, wo danach gefragt wird die groben Differenzen von Belichtungseinstellungen anhand von Beispielbildern zu erkennen ist sehr gelungen.

Mich persönlich hat das Buch um einiges weitergebracht. Ich war im Anschluss sehr motiviert das gelernte umzusetzen. Und das habe ich dann auch getan. Dabei habe ich dann auch einiges noch über meine Kamera gelernt und vor allem jede Menge Spaß am Fotografieren gehabt. Ab sofort werde ich soviel wie möglich manuell belichten. Einfach, weil es Spaß macht und man immer mehr versteht. Das Buch enthält außerdem tolle Tipps zu Bildkontrolle auf dem Display. Auch dabei konnte ich noch einiges lernen und es heute umsetzen.

Lightroom

Der zweite große Lernschritt oder auch das kennenlernen von etwas neuem war Lightroom. Bisher habe ich mich dem immer etwas verschlossen und war mir nicht sicher, ob ich diese Software brauchen kann. Heute habe ich mir die Demoversion von Lightroom 4 installiert und war nach der kleinen Fototour doch sehr begeistert. Das Bearbeiten von Bildern geht gut von der Hand und man bekommt Ergebnisse, die schnell Spaß machen. Ich war mit anderen RAW-Editoren bisher weniger „erfolgreich“. Für mich also im Moment eine tolle Entdeckung. Nun werde ich das ganze 30 Tage testen und mir dann ein Bild gemacht haben. Vielleicht ist die anfängliche Begeisterung bis dahin auch wieder verflogen? Man wird es sehen.

Ich freue mich auf die nächsten Bilder und auf die Bearbeitung. Unten eine Bilder von heute..natürlich schon mit Lightroom entwickelt 😉

Arne Tode von Kayadaek

Kayadaek hat wieder wunderbare Bilder verbloggt. Und zwar von Arne Tode.

Wie immer bei Kayadaek sind die Bilder wieder wunderbar. Die weiße Honda CBR in Kombination mit der weißen Kombi/Helm im Parkhaus(?) ist sehr großartig. Wieder mal wunderbare Bilder.

Zu sehen gibt es diese hier: He`s back on the Track! Big up to Arne Tode IDM 2012 « Kayadaek.

Fotoprojekt Stille Post

Birgit Engelhardt hat im letzten Jahr das Fotoprojekt „Stille Post“ ins Leben gerufen.

 

Das Spiel „Stille Post“ ist vermutlich den meisten ein Begriff. Hier ging es nun darum, dass ganze mit Bildern zu machen. Man kannte immer nur das Bild seines Vorgängers und hat daraufhin ein eigenes Bild geschossen. Es ist wirklich faszinierend, wie sich die Bilderreihen entwickelt haben.

Nun sind auch die Ergebnisse online zu bewundern.

Hier ist mein Beitrag zu dem Projekt.

 

13-04 by marcwitzel
13-04, a photo by marcwitzel on Flickr.

Via Flickr:

Mein Beitrag zum Fotoprojekt „Stille Post“.

 

Manipulationsphobie

Martin Gommel hat bei kwerfeldein.de einen Artikel zur Manipulationsphobie geschrieben, der sich damit auseinandersetzt, ob die Nachbearbeitung eines Bilder bedeutet, dass der Fotograf nicht fotografieren kann.

Das Fazit des Artikels gefällt mir dabei besonders.

Im Endeffekt gibt’s nur eines, was zählt: Das Resultat.

Die gesamte Herangehensweise lässt dabei eben jede Form der Fotografie zu. Und das ist sympathisch. Denn hier findet nicht nur eine Auseinandersetzung damit statt, dass die Postproduktion ebenso zum Bild gehört, sondern dass eben jeder seine Bilder so machen und mögen darf, wie er möchte. Es ist nämlich ebenso legitim seine Bilder so zu lassen, wie sie aus der Kamera kommen. Und auch dann sollte man sich nicht anhören müssen, dass ein Bild noch Nachbearbeitung brauchen würde.