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Lernfortschritte

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Manuell belichten

In letzter Zeit habe ich deutlich zu wenig fotografiert. Nicht, dass ich keine Lust gehabt hätte. Aber die Lust war nicht groß genug. Ich hatte keine Motivideen, die mich so richtig vom Hocker rissen, die ich umsetzen wollte. Und dann das Wetter…regnerisch, dunkel, kalt…all das hat mich immer wieder zu Hause bleiben lassen.

Heute war es dann mal wieder so weit. Nachdem ich mich endlich wieder einmal in Ruhe mit dem Thema Fotografie auseinandersetzen konnte. Ich habe gestern das eBook  “Manuell belichten mit der Digitalkamera” von  Sam Jost gelesen habe. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Vor allen Dingen, dass Sam darin die wesentlichen Elemente der Belichtung sehr einfach aber zusammenhängend erklärt. Man versteht, wie Blende, ISO und Belichtungszeit zusammenhängen und kann anhand der Bilder im Buch sehr gut nachvollziehen, welche Auswirkung welches Element hat. Insbesondere das “Ratespiel” am Ende, wo danach gefragt wird die groben Differenzen von Belichtungseinstellungen anhand von Beispielbildern zu erkennen ist sehr gelungen.

Mich persönlich hat das Buch um einiges weitergebracht. Ich war im Anschluss sehr motiviert das gelernte umzusetzen. Und das habe ich dann auch getan. Dabei habe ich dann auch einiges noch über meine Kamera gelernt und vor allem jede Menge Spaß am Fotografieren gehabt. Ab sofort werde ich soviel wie möglich manuell belichten. Einfach, weil es Spaß macht und man immer mehr versteht. Das Buch enthält außerdem tolle Tipps zu Bildkontrolle auf dem Display. Auch dabei konnte ich noch einiges lernen und es heute umsetzen.

Lightroom

Der zweite große Lernschritt oder auch das kennenlernen von etwas neuem war Lightroom. Bisher habe ich mich dem immer etwas verschlossen und war mir nicht sicher, ob ich diese Software brauchen kann. Heute habe ich mir die Demoversion von Lightroom 4 installiert und war nach der kleinen Fototour doch sehr begeistert. Das Bearbeiten von Bildern geht gut von der Hand und man bekommt Ergebnisse, die schnell Spaß machen. Ich war mit anderen RAW-Editoren bisher weniger “erfolgreich”. Für mich also im Moment eine tolle Entdeckung. Nun werde ich das ganze 30 Tage testen und mir dann ein Bild gemacht haben. Vielleicht ist die anfängliche Begeisterung bis dahin auch wieder verflogen? Man wird es sehen.

Ich freue mich auf die nächsten Bilder und auf die Bearbeitung. Unten eine Bilder von heute..natürlich schon mit Lightroom entwickelt ;-)

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Fotoprojekt Stille Post

 Birgit Engelhardt hat im letzten Jahr das  Fotoprojekt “Stille Post” ins Leben gerufen.

 

Das Spiel “Stille Post” ist vermutlich den meisten ein Begriff. Hier ging es nun darum, dass ganze mit Bildern zu machen. Man kannte immer nur das Bild seines Vorgängers und hat daraufhin ein eigenes Bild geschossen. Es ist wirklich faszinierend, wie sich die Bilderreihen entwickelt haben.

Nun sind auch die  Ergebnisse online zu bewundern.

Hier ist mein Beitrag zu dem Projekt.

 

13-04 by marcwitzel
 13-04, a photo by  marcwitzel on Flickr.

Via Flickr:

Mein Beitrag zum Fotoprojekt “Stille Post”.

 

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Manipulationsphobie

 Martin Gommel hat bei  kwerfeldein.de einen Artikel zur Manipulationsphobie geschrieben, der sich damit auseinandersetzt, ob die Nachbearbeitung eines Bilder bedeutet, dass der Fotograf nicht fotografieren kann.

Das Fazit des Artikels gefällt mir dabei besonders.

Im Endeffekt gibt’s nur eines, was zählt: Das Resultat.

Die gesamte Herangehensweise lässt dabei eben jede Form der Fotografie zu. Und das ist sympathisch. Denn hier findet nicht nur eine Auseinandersetzung damit statt, dass die Postproduktion ebenso zum Bild gehört, sondern dass eben jeder seine Bilder so machen und mögen darf, wie er möchte. Es ist nämlich ebenso legitim seine Bilder so zu lassen, wie sie aus der Kamera kommen. Und auch dann sollte man sich nicht anhören müssen, dass ein Bild noch Nachbearbeitung brauchen würde.