Experiment: Leben ohne Auto – Tag 6, 06.04.2017

Heute war dann der große Tag des Autos…leider. Wir mussten das Experiment unterbrechen, um noch einiges zu erledigen.

Zum einen hatte Frau endorphenium einen Arzttermin, der aufgrund der Lage der Praxis und der Uhrzeit des Termins dann doch besser mit dem Auto angegangen wurde. Die Wartezeiten dieser Ärztin sind so berüchtigt, dass es im Zweifel mit der Bahn schwierig geworden wäre, Kind endorphenium abzuholen.

Dann kam hinzu, dass unser Hund einen Kurzurlaub bei der Schwiegermutter unternimmt. Da wir nach Berlin fahren und ihn dort nicht mitnehmen können, darf er sich bei der Schwiegermutter verwöhnen lassen. Allerdings konnte er leider nicht abgeholt werden, wie es eigentlich geplant war. Er musste gebracht werden und das sind dann eben doch 120km.

Hinzu kam dann noch der Erwerb eines gebrauchten Kinderanhängers für das Fahrrad nur 20km von den Schwiegereltern entfernt. Auch dazu war das Auto ein angebrachtes Helferlein.

Die Überlegungen dazu, ob die Nutzung des Autos hier vermeidbar war? In dem Moment nicht. Was wären die Alternativen? Hund abholen, Mietwagen, Zugfahrt…Versand des Anhängers…

In der Konsequenz handelt es sich bei den Gründen zur Nutzung nicht um Gründe, die den Besitz eines Autos rechtfertigen. Da waren Frau endorphenium und ich uns einig. Allerdings war die Nutzung hier hilfreich.

Die Konsequenz hier ist also, dass die Nutzung des Autos sinnvoll und hilfreich war, aber man dafür kein eigenes besitzen muss.

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