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links vom 31.10.2016

links vom 07.09.2016

links vom 05.04.2015

links vom 16.01.2015

ein wunderbarer text von frau nessy über die schaltsekunde in diesem jahr und ihre vorstellung des zentralbüros für erdrotation.

links vom 09.10.2014

  • Gegen die Hilflosigkeit | Das Nuf Advanced
  • dasnuf macht sich gedanken darüber, wie man das netz als wunderbaren ort erhalten kann. und wie man mit denjenigen umgeht, die menschen beleidigen und angreifen.

    Das Internet ist für mich ein wunderbarer Ort und ich möchte nicht, dass sich dort ungehindert Menschen bewegen, die andere Menschen beleidigen, angreifen, bedrohen, einschüchtern und fertig machen.

    Das Internet sind Menschen. Echte Menschen. Keine virtuellen und ich möchte, dass das langsam mal alle verstehen. Alles was hier stattfindet, ist echt. Es gibt keine virtuellen Gefühle. Es gibt kein sich virtuell bedroht fühlen. Es gibt keine virtuelle Beleidigung. Wenn jemand auf Twitter eine andere Person beleidigt, dann ist das so echt wie auf der Straße, auf einer Konferenz, in den eigenen vier Wänden. Es gibt keinen Unterschied.

  • Widerspruch ǀ Unsere gefühlte Freiheit — der Freitag
  • byung-chul han schreibt bei der freitag über die janusköpfigkeit des netzes und das im digitalen bereits die nutzung des internet als herrschaftsmedium angelegt ist.

    und zugleich schreibt er das digitale keineswegs ab, sondern geht davon aus, dass auch weiterhin die möglichkeiten der emanzipation ebenso darin angelegt sind.

    Der Kampf für die Freiheit ist noch nicht entschieden. Die Chancen, die Freiheit wiederzuerlangen, liegen im digitalen Medium selbst. Wir müssen das Emanzipationspotenzial des digitalen Mediums wieder aktivieren und gemeinsam digitale Strategien der Freiheit entwickeln.

links vom 11.09.2014

  • Recht auf digitale Unversehrtheit – connected
  • Jeder Mensch hat das Recht auf körperliche Unversehrtheit und die Strafen für Vergehen dagegen sind durchaus heftig (auch wenn nicht in allen Fällen heftig genug). Analog2 ist es notwendig, ein Recht auf digitale Unversehrtheit umzusetzen und sich von irgendwelchen Sicherheitsalgorithmen und Dateneigenarten als Argument für irgendwas zu verabschieden.

    Ein solches Recht würde nicht nur ein für alle Mal den expliziten Wünschen von Menschen bezüglich ihrer nichtpublizierten Daten einen ernsthaften, nicht aus dem Urheberrecht sondern aus der Würde eines jeden Menschen abgeleiteten Rahmen geben, sondern vor allem auch ein klares Signal für ein neues Verständnis des Netzes setzen: Die Digitalsphäre als Raum menschlicher Existenz mit allen Verpflichtungen, die dieses Verständnis mit sich bringt.

    das netz dem menschen anpassen und damit auch noch nutzbarer zu machen ist eine sehr sinnvolle idee. diesen text kann man nur unterschreiben

  • Wann ist ein Kind ein Kind? | Frau Dingens
  • frau dingens schreibt über kinder in computerspielen am beispiel von clementine aus "the walking dead". sie bezieht sich insbesondere auf season 2 und die rolle, die clementine dort einnimmt und welche belastungen sie erfährt. dazu schreibt sie:

    So interessant es ist, als ein Kind zu spielen – so viel Sorgfalt würde ich mir doch von den Publishern wünschen. Gerade für jüngere Spieler_innen, die noch deutlich näher am Kindlichen dran sind als ich mit 29, ist es wichtig auch das kindhafte, junge, unschuldige so lange zu bewahren wie möglich, und es nicht aus narrativen Gründen gewaltvoll wegzureißen. Unsere Gesellschaft hat oftmals Probleme, Kinder als Kinder zu begreifen und nicht als verkleinerte Ausgabe von Erwachsenen – und das spiegelt sich manchmal auch in Spielen.

    dieser aussage kann ich im ersten moment nur zustimmen.

    im zweiten moment stellt sich mir die frage, ob das wirklich so ist und ob man nicht davon ausgehen kann, dass die spieler*innen zum einen zwischen realität und spiel so differenzieren können und zum reflektieren angeregt werden, dass sie oft besser mit solchen situationen umgehen können, als man meint. vielleicht scheint es uns viel wichtiger kinder zu behüten und zu beschützen, als es diese benötigen.

    allerdings kann ich dennoch voll und ganz unterschreiben, dass man kinder nicht wie kleine erwachsene behandeln sollte.

links vom 05.02.2014

  • BBC News – People always say the same thing about tattoos
  • schöner text über die immergleichen aussagen über tattoos in der presse. und seit wann das schon so läuft.

    "Tattooing is on increase: habit not confined to seamen only," proclaims one headline, while a second article declares: "Tattoos are no longer the trophies of rockers, sailors, bikers…"

    The first appeared in the New York Times in 1908, the second appeared on this website two years ago.

  • Homosexualität als Schulthema – Ressentiments muss die Politik mit Argumenten begegnen – Bildung – Süddeutsche.de
  • Die radikalen Gegner der Stuttgarter Schulpläne wollen, dass das Fremde unsichtbar bleibt. Sie hoffen, dass Dinge verschwinden, vor denen man die Augen verschließt. Sie verteidigen den Eingang zu ihrer kleinen Welt mit einer Inbrunst, die manchmal frösteln lässt. Und sie liefern so selbst die besten Argumente, warum das Thema sexuelle Toleranz seinen festen Platz im Unterricht braucht.

links vom 30.01.2014

  • Das Sprühparadies in der Münchner Straße – Stadtleben – nordbayern.de
  • acab….der sprayer, der in der welt herumkommt. das musst ich mir noch einmal ablegen.

    aber immerhin ein ziemlich transparentes umgehen mit dem fehler. und eine gruselige kolumne, was die perspektive auf kunst, angenommenen migrationshintergrund und die bewertung von kulturellen werken betrifft.

    in diesem sinne….acht bier acht cola

  • Verdeckte Armut in Deutschland: Mehr als jeder Dritte verzichtet auf Hartz IV – Politik – Tagesspiegel
  • Nach Berechnungen für das Arbeitsministerium beantragen bis zu 4,9 Millionen Menschen kein Hartz IV, obwohl sie Anspruch darauf hätten. Für die Höhe der Regelsätze könnten diese Zahlen Konsequenzen haben.

    das ist ziemlich dramatisch. denn diese menschen werden zum einen in die berechnungsgrundlage der transferleistungen einbezogen, zum anderen haben diese menschen u.u. sehr wenige finanzielle ressourcen.

  • Danke, liebe Antifa!
  • Ein Beispiel dafür ist der jährliche Naziaufmarsch in Dresden: Der wurde schon mehrfach gestoppt, weil Antifa-Gruppen zu Blockaden aufgerufen hatten. Hinterher werden aber stets die Bürger gelobt, die sich auf der anderen Elbseite im Kreis an den Händen festhielten. In der Tagesschau werden jedes Jahr die Falschen gefeiert.

links vom 16.01.2014

  • Blackphone: Build from hardware, software and broken promises | Nodes in a social network
  • tante über das blackphone und die probleme mit den versprechen, die ein werbeblock für ein solches gerät enthält. sehr lesenswert, da vieles davon eben auch für andere sicherheitstechnologien gilt. und dennoch die arbeit daran und die auseinandersetzung um privatsphäre und datensicherheit immer relevanter wird.

    I consider the Blackphone basically a homeopathic solution selling a feeling of security and maybe a few nice patches to android. It’s part of the last struggle of the failing old narrative of security and control.

  • Spleen24
  • your favorite tumblr for the next 5 minutes….spleen24.tumblr.com

links vom 10.01.2014

  • Setze auf mehrere Produktelinien | Deadline
  • constantin seibt schreibt über die geschmacksurteile und die engführung dieser mit der zeit.

    er hat auch einen lösungsvorschlag zum umgang mit dieser engführung:

    Mein Vorschlag ist, mehrere parallele Ästhetiken zu entwickeln: Dadurch entstehen wie automatisch mehrere parallele Ichs. Man tritt seinem Niedergang quasi als Rudel entgegen. Vielleicht überlebt ja eins.

    ich verknüpfe diesen vorschlag gedanklich mit dem konzept der "grenzüberschreitungen", wie es andreas gebesmair formuliert hat.es geht dann damit auch um macht und durchsetzungsfähigkeit. und hier finde ich die formulierung "überlebt" ein wenig hart. schnell verweist das ganze auf eine ideologie von "gefressen und gefressen werden", die dabei auf eigenaktivität verweist und sozialstrukturelle ursachen von erfolg nicht thematisiert.

    und ein weiteres wunderbares zitat hat constantin seibt untergebracht, indem er vorher eben doch auch machtverhältnisse anspricht und eine idee zur definition von "rechts sein" mitbringt:

    Rechts deshalb, weil einer, der konsequent die Machtverhältnisse ignoriert, automatisch rechts denkt.

  • Fleischkonsum in Deutschland – „Vegetarier sein und trotzdem Fleisch essen“ – Leben – Süddeutsche.de
  • vegetarier und trotzdem fleisch ist also flexitarismus.

    Flexitarismus ist für diejenigen, die ihn praktizieren, wunderbar. So kann man Vegetarier sein und trotzdem Fleisch essen. Mal einen Hirschbraten an Weihnachten oder ausnahmsweise ein Wurstbrot, aber eigentlich esse ich ja gar kein Fleisch! Ein gefühlter Vegetarismus eben. Das ist auch eine ideale Methode, um sich ethisch zu verhalten, sich aber trotzdem kleine Sünden zuzugestehen.

    nicht das, was ich tue, da ich ja im gegensatz dazu vermutlich doch noch relativ viel fleisch esse.