Neuerscheinung: Angst und Freiheit in pädagogischen Verhältnissen

Schröder, C./Witzel, M. (2021): Angst und Freiheit in pädagogischen Verhältnissen. In: Jahrbuch für Pädagogik 2019, S. 159–168.
Das Ziel dieses Beitrags ist die Analyse des Verhältnisses von Angst und Freiheit in pädagogischen Verhältnissen. Zu diesem Zweck erläutern wir unser Verständnis von Gefühlen und verorten darin Angst als emotionales und existenzielles Gefühl. Daran schließen sich Überlegungen an, die die Produktivität von Angst in gesellschaftlichen Produktionsverhältnissen diskutieren. Auf dieser Grundlage nehmen wir die dialektischen Bewegungen zwischen Freiheit und Angst in den Blick, um darauf aufbauend die pädagogischen Verhältnisse zum Gegenstand der Überlegungen zu machen. In unserem abschließenden Kommentar entwerfen wir eine pädagogische Perspektive auf Emanzipation und Vernunft als eine unabschließbare Vermittlung der dialektischen Bewegung von Angst und Freiheit.

Thomas Mann: Der Autor und sein Homeoffice | ZEIT ONLINE

eine schöne bestandsaufnahme zur routine von thomas mann.

Stattdessen reichen die Aufstehzeiten oft von sieben bis zehn (!), von "sehr früh auf" und "versehentlich um 7 auf" über "zu spät auf", "zu spät auf, verschlafen" bis hin zu "zu lange geschlafen" und "lange geschlafen, mehrfach ins Bett zurückgekehrt". Die "Arbeitsstimmung" ist mal "lebhaft" und "eifrig", viel öfter aber "mühsam", "versucht", "ohne Freude", "verdrossen" und "gequält". Die sagenumwobenen drei nobelpreisträchtigen Stunden schrumpfen hier unter der Schreibhand auf eine Stunde oder anderthalb zusammen, in denen oft "wenig" oder "leidlich" gearbeitet wird, mitunter auch einfach "fruchtlos", "ergebnislos" oder gar nicht. Darin mischen sich Scheu und Zweifel mit "vergeblichen Versuchen" und gelegentlicher "Arbeitserwärmung". Wie bei jedem Gerücht gibt es auch hier eine Menge Ablagerungen und Weitererzählungen um einen wahren Kern. Die Wahrheit ist: Es gab diese Routine. Aber nur als Wunsch.